Studie FIBRODOPA

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
Nachfolgend finden Sie die Informationen und die Einverständniserklärung für die wissenschaftliche Studie zu einer Behandlung von Fibromyalgie-Schmerzen.

Über die Erforschung einer Selbstbehandlung von Schmerzen hinaus, wird diese Studie eine wissenschaftliche Objektivierung dieser multisystemischen Erkrankung ermöglichen.

Hier bietet sich die Gelegenheit, in die Erforschung des Selbstmanagements von Schmerzen zu investieren, ebenso wie in den Prozess der Erkennung von Fibromyalgie.

Im Flyer finden Sie die Ansprechpartner für eventuelle Fragen sowie Anmeldung zur Studie.

Herzlichen Dank!

Anne Smit, Präsidentin der SFMV

 

 

Was ist Fibromyalgie?

Literatur

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               Die Selbstheilung aktivieren - Delia Schreiber - compressé web                       
Die Selbstheilung aktivieren - Das Buch des inneren Arztes
Delia Schreiber, Beobachter / 2016 / 216 Seiten 
 
Selbstheilung ist ein Geschenk unseres Organismus. Was bei banalen Verletzungen ganz selbstverständlich funktioniert, ist auch eine Grundvoraussetzung für den Heilungsprozess im komplexen Fall, wenn eine Diagnose Patientinnen und Patienten zentral trifft. Erzwingen lässt sich Selbstheilung nicht, aber in diesem Ratgeber zeigt die erfahrene Patientencoaching
und Therapeutin Delia Schreiber, wie man vorsorglich oder akut die Selbstheilungskräfte gezielt ankurbelt. Ohne Hokuspokus können Sie mental dazu beitragen, dass der innere und der äussere Arzt zum starken Team werden.
Das Buch zeigt Wege und Grenzen auf, wissenschaftlich fundiert und praxiserprobt. Mit vielen Patientenbeispielen, Übungen und Erfahrungsberichten von Medizinern. 
 
 

 

Fibromyalgie - Schmerzen überall

Dr. med. Thomas Weiss, Südwest Verlag / 1997 / 11. Auflage 2003 / 96 Seiten Das rätselhafte Krankheitsbild erkennen und die Beschwerden durch den gezielten Einsatz von Wärme, Kälte, Wasser und Ernährung lindern. 

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Das Fibromyalgie-Programm
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Gymnastik, Bewegung, Ernährung, Wasser und Kälte gezielt gegen die unterschiedlichen Beschwerden der Erkrankung einsetzen.
 
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Die 100 wichtigsten Fragen - Fibromyalgie
Dr. med. Thomas Weiss, Südwest Verlag / 2001 / 2. Auflage 2003 / 96 Seiten
 
Alles, was Sie rund um die Krankheit und ihre Behandlungsmöglichkeiten wissen sollten – kompetent und übersichtlich.
 
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Fibromyalgie - Das erfolgreiche Ernährungsprogramm
Dr. med. Thomas Weiss, Südwest Verlag / 2003 / 96 Seiten
 
 
 
Schmerzkrankheit Fibromyalgie
Eva Felde - Dr. med. Ulrike Novotny / 2002 / 176 Seiten
 
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Fibromyalgie erfolgreich behandeln mit Traditioneller Chinesischer Medizin und Naturheilkunde
Martina Räke, Pflaum Verlag / 2003 / 324 Seiten
 
Mit einem Beitrag von U. Gärtner zur Physiotherapie bei FMS
 
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Fibromyalgie Schmerzen lindern – besser leben
Dr. Med. Siegbert Tempelhof / 2004 / 128 Seiten
 
Alle Fakten über die rätselhafte Krankheit. Wirksame naturheilkundliche Anwendungen. Extra: Spezielle Bewegungsübungen

                                                

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Literaturliste (nach Erscheinungsjahr sortiert)

  • Gesund durch Meditation: Das große Buch der Selbstheilung mit MBSR
    Jon Kabat-Zinn, Knaur Verlag, 2013
  • Die unerklärliche Müdigkeit – Was uns in grosse Erschöpfung treiben kann und wie wir wieder zu Kräften kommen können
    Prof. Dr. Peter Keel, Springer Verlag, 2013

  • Schmerz – eine Herausforderung: Information für Betroffene und Angehörige
    Hans-Günter Nobis, Roman Rolke, Toni Graf-Baumann (Hrsg.)
    Springer Medizin © Urban & Vogel GmbH, 2012

  • Kursbuch Fibromyalgie
    Dr. med. Thomas Weiss, Südwest Verlag, 2012

  • Gesund und aktiv mit chronischer Krankheit leben
    Kate Lorig, Herausgeber: Jörg Haslbeck und Ilona Kickbusch, Careum Verlag, 2011

  • Wie geht‘s weiter, Doc? – Wie sich Patienten mit ihren Ärzten besser verstehen
    Delia Schreiber, Prof. Dr. med. Gerd Nagel, Kösel Verlag, 2010

  • Plötzlich Patient – So aktivieren Sie Ihre Selbstheilungskräfte
    Delia Schreiber, Beobachter-Buchverlag, 2010

  • Fibromyalgie: Ursachen und Therapie einer chronischen Schmerzerkrankung
    Dr. Armin Köhler, Klett-Cotta Verlag, 2010

  • Salutogenese – Gesundbleiben trotz chronischer Krankheit
    Claudia Sigl/Martin Offenbächer (Hrsg.); Pflaum Verlag, 2010

  • Fibromyalgie endlich richtig erkennen und behandeln
    Dr. med. Wolfgang Brückle, Trias Verlag, 2009

  • Mach‘ was, Doc!
    Delia Schreiber und Werner Tiki Küstenmacher, Pfizer, 2008

  • Das Fibromyalgie-Syndrom und andere schmerzhafte Muskelerkrankungen
    Tom Laser und Dieter Pongratz, München, Zuckschwerdtverlag, 2008

  • Das Fibromyalgie Syndrom Klinik – Diagnostik – Therapie
    Prof. Dr. med. Gunther Neeck, Bremen, UNI-MED Verlag, 2007

  • Eigene Wege durch die Krankheit finden – Eine Orientierungshilfe für Menschen mit Krebs
    Delia Schreiber, Stiftung Patientenkompetenz (www.patientenkompetenz.ch), 2007

  • Die Burnout Epidemie oder brennt die Leistungsgesellschaft aus?
    Andreas Hillert, Michael Marwitz, Verlag C.H.Beck, 2006

  • Sanftes Bewegen bei Fibromyalgie
    Holger Jungandreas. Asug Verlag, 2005

  • Was kann ich selbst für mich tun? – Patientenkompetenz in der modernen Medizin
    Annette Bopp, Delia Nagel, Gerd Nagel, Verlag Rüffer & Rub, 2005

  • Psychorheumatologische Diagnostik in der Praxis
    Hartwig Mathies, Systemed Verlag, 2004

  • Fibromyalgie erfolgreich behandeln
    Martina Räke, Richard Pfl aum Verlag, 2003

  • Nicht immer die Bandscheibe
    Tom Laser, Zuckschwerdt Verlag, 2002

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Die 100 Symptomen der Fibromyalgie

DIE 100 SYMPTOMEN DER FIBROMYALGIE
(Quelle: Dr. André Mergui, Prisonniers de la Fibromyalgie, l’espoir retrouvé, 2002)

Mit Hilfe der folgenden Liste können die FM-Betroffenen die verschiedenen Krankheitssymptome wiedererkennen oder sich ins Gedächtnis zurückrufen.

 

Die Fibromyalgie

Die Fibromyalgie

Dr.med. J.-J. Volken, FMH in Innere Medizin und Rheumatologie, Manuelle Medizin SAMM und interventionnelle Schmerztherapie SSIPM, Sierre (VS) und Renens (VD).

Diese Publikation ist eine Zusammenfassung der Vorträge, die ich in Sierre, VS, und Neuchâtel im Jahre 2011 gehalten habe.


A) EINLEITUNG:
Geschichte:

1904:Sir William Gowers, spricht erstmals von Fibrositis (Entzündung des Bindegewebes?).
1975: Moldovski beschreibt schwere Störungen des Tiefenschlafes bei Fibromyalgie Patienten.
1990: F. Wolfe definiert die Klassifikationskriterien der Fibromyalgie (tender points).
1992: Die WHO (=Weltgesundheitsorganisation) definiert das Syndrome der Fibromyalgie, Kode: M 79.0.

Es gibt das primäre Fibromyalgiesyndrom (=FMS), (ca. 80% der Fälle) sowie das sekundäre Fibromyalgiesyndrom, welches im Anschluss an eine Krankheit auftritt (z.B. Rheumatoïde Arthritis, Polyarthrose, Hypermobilitätssyndrom…). Bei einigen Patienten ist die Fibromyalgie durch einen schweren Unfall ausgelöst worden.

B) SYMPTOME:

Das Hauptsymtom ist der SCHMERZ, er ist diffus, ausgedehnt, sowohl tagsüber wie nachts, chronisch (Dauer mehr als 3-6 Monate), mit einer Morgensteifigkeit, er spricht auf NSAR (nicht steroidale Anti-Rheumatika) nicht oder schlecht an. Der Schmerz ist verstärkt durch Anstrengungen, Müdigkeit, Stress, Kälte, Wetterfühligkeit. Der Schmerz wird verbessert durch Ruhen, die Ferien, warme Bäder, warmes trockenes Wetter sowie kleine körperliche Aktivität.
Als Begleitsymptome findet man Schlafstörungen (85-90%), Kopfschmerzen, Migräne (40-50%), Darmbeschwerden (30%), Schmerzen in den Kiefergelenken (30%), sowie affektive Störungen (Ängstlichkeit, Depression…).

Auch Männer sind von Fibromyalgie betroffen, allerdings weniger häufig (10- 20% der Fälle); in der Regel sind es weniger schwere Verlaufformen.

Fibromyalgie tritt auch bei Kindern. Eine epidemiologische Studie von Gedalia, (Israel, 1993) zeigt, dass vor allen die Mädchen betroffen sind; 81% der fibromyalgischen Kinder zeigen ein Hypermobilitätssyndrom. Die Prävalenz des FMS bei Kindern ist nicht bekannt.


Epidemiologie:

Die Prävalenz des FMS beträgt 2% der Bevölkerung in Europa; 3-4% der Frauen sind betroffen. Die Frauen machen 70-90% der Fibromyalgiker aus. Das Durchschnittsalter beträgt 40 Jahre, die Diagnose wird in der Regel 4 Jahre nach Beginn der Krankheit gestellt.

Kosten:

Eine Studie von Robinson (USA, 2003), zeigt dass die direkten Kosten (= Behand-lungen) eines Patienten jährlich ca. 6000 US Dollar betragen, zweimal mehr als bei der Gesamtbevölkerung, die indirekten Kosten (= Arbeitsunfähigkeit, Renten) betragen jedoch 94% der Gesamtkosten.

Das FMS ist ein grosses Problem der Volksgesundheit.

PSYCHIATRISCHE KOMORBIDITAETEN:

Im affektiven Bereich findet man 45% Ängstlichkeit, 86% Depressionen (50% haben keine schwere Depression), Hilflosigkeit…

Im kognitiven Bereich (87%) haben Patienten Gedächtnisstörungen, Mühe Gegenstände zu nennen und sich zu konzentrieren.

C) DIAGNOSEKRITERIEN des FMS (ACR= American College of Rheumatology)

1990: Klassifikationskriterien des FMS, ACR, Professor F. Wolfe:

a. Diffuse Schmerzen während > 3 Monate, (beide Körperhälften, oberhalb und unterhalb des Nabels inklusive Rücken)
b. 11 von 18 tender-points schmerzhaft (Druck mit dem Daumen von 4 kg),


Die Tenderpoints sind druckschmerzhafte Punkte im Bereiche des Nackens, des Schultergürtels, des Beckengürtels sowie an Ellenbogen und Knie (Muskelansätze).

Neue Diagnosekriterien des ACR

Sie wurden am EULAR-Kongress (=Europäischer Rheumakongress), 2010 in Rom vorgestellt. Die Diagnose des FMS besteht aus einem Symptomen-Komplex (Müdigkeit, Schlafstörungen, kognitive Störungen sowie Schmerz).

Die Tenderpoints werden aufgegeben, man bestimmt die Zahl der schmerzhaften Regionen (0-19), sowie den Schweregrad der Symptome (0-3).

 

 


Differentialdiagnosen:

Chronische Infekte, entzündliche Rheumaerkrankungen, Knochenkrankheiten, Krebs, Schilddrüsenprobleme, hormonelle Probleme (Schilddrüse…), Medikamente, Psychische Krankheiten…

Zusatzuntersuchungen:

Blutteste: in Absprache mit behandelnden Arzt.

Das funktionelle MRI (= Magnetresonanztomographie):
Es erlaubt uns die Hirndurchblutung darzustellen nach einem Schmerzreiz, oder nach extremem Stress. Viele f-MRI-Untersuchungen bei FMS- Patienten haben einen eindeutigen Unterschied zu Kontrollpersonen ohne Schmerz gezeigt (Stoeter, Egle 2007, Tracey 2008…)

D) PATHOPHYSIOLOGIE des FMS:

E1) Der Schmerz ist ein "zentraler Schmerz" (zentrales Nervensystem): Störungen bei der Schmerzempfindung, Schmerzmodulation und Schmerzverarbeitung. Die Antidepressiva sind Mittel der Wahl bei zentralen Schmerzen.
Andere Beispiele für zentrale Schmerzen: Reizdarmsyndrom, Spannungskopfschmerz, chronische Lumbalgien…

E2) Die Frauen sind häufiger befallen. (hormonelle Ursache?).

E3) Die Fibromyalgie wird heute als chronisches Schmerzsyndrom bei chronischem Stress angesehen. Es gibt genetische Prädispositionen (familiäre Häufung), gewisse Fibromyalgie-Patienten erlitten in der Kindheit/Adoleszenz ein schweres Trauma oder wurden vergewaltigt. Gewisse erwachsene Personen entwickelten Fibromyalgie im Anschluss an ein lang dauerndes Mobbing am Arbeitsplatz. Alle diese Faktoren führen zu einem erniedrigten Selbstwertgefühl, zu einer ungenügenden Stressabwehr des Patienten. Die Patienten entwickeln häufig eine generalisierte Ängstlichkeit, ein depressives Syndrom sowie eine gewisse Hilflosigkeit… (Prof. Houdenhove, Egle).

E4) Moldowski hat 1975 bei dem FMS in den Schlafstudien (mit Polysomnographie) eine massive Störung des Tiefschlafes, (Stadium 4 des NREM-Schlafes, Alpha-Delta-Schlaf) nachgewiesen. Er hat in einer zweiten Studie zeigen können, dass junge gesunde Probanden, wenn man ihnen während mehreren Nächten den Schlaf massiv stört, ein Schmerzsyndrom ähnlich dem FMS entwickeln, welches reversibel ist.

E5) Im Sommer 2011 hat E.Masquelier aus Belgien in der Revue médicale Suisse eine interessante Publikation veröffentlicht, wo er den sehr hyperaktiven Lebensstil der Patienten mit FMS beschreibt. Das hyperaktive Verhalten in mehreren Beschäftigungen/ Tätigkeiten ist charakteristisch beim FMS. Die Fibromyalgiker vernachlässigen den Schlaf und die Ruhephase. Sie sind häufig perfektionistisch und scheinen alles im Griff zu haben. Dabei klagen diese Patienten über ein niedriges Selbstwertgefühl und sie suchen die Anerkennung der Andern in der geleisteten Arbeit. Diese Hyperaktivität wird heutzutage gefördert durch finanzielle und familiäre Verpflichtungen (z.B. allein erziehende Mutter die arbeiten muss) und durch den immer schneller werdenden Lebens- Rhythmus unserer Gesellschaft.


E) THERAPIE des FMS nach den Kriterien der auf der "EVIDENZ BASIERTEN MEDIZIN":
EULAR GUIDELINES, 2007, publiziert in der Europäischen Rheumatologen- Zeitschrift (ARD).

EULAR (= European ligue against rheumatism)

19 Experten im FMS aus 11 Europäischen Ländern haben eine grosse medizinische
Literaturrecherche unternommen über die Therapie des FMH, 508 Studien wurden gefunden, davon waren nur 146 von guter Qualität und verwertbar. Die Experten- gruppe hat Empfehlungen abgegeben, basierend auf gute und sehr gute Empfeh-lungsgrade.

Die Therapie des FMS muss interdisziplinär (hohe Evidenz) und multimodal sein. Sie beinhaltet medikamentöse und nicht medikamentöse Therapien, unter Berücksichtigung der Intensität der Schmerzen, der Funktion und anderer Symptome wie Depression, Müdigkeit und Schlafstörungen, und dies nur mit dem Einverständnis des Patienten.

F1) Nicht Medikamentöse Therapien:

a) warme Bäder,
b) Regelmässig Gymnastik (vom aeroben Typ),
c) Kognitive Verhaltenstherapien (in der Gruppe) durch spezialisierte Psycho-therapeuten haben eine Wirkung auf die Funktion und den Schmerz, sie wirken auf die negativen Emotionen, auf das negative (passive) Verhalten des Patienten und fördern das Coping (mit dem Schmerz und den Behinderungen leben!).

F2) Medikamente:

a) Schmerzhemmer: Paracetamol, Tramadol…
b) NSAR (= Nicht Steroidale Anti-Rheumatika): häufig wenig bis keine Wirkung.
c) KORTISON- und MORPHINPRAEPARATE: nicht empfehlenswert.

d) ANTIDEPRESSIVA= AD: (Fluctine®, Cymbalta®, Efexor®, Milnacipran, Moclobémide, Pyrlindol...) sind 1. Wahl; sie vermindern den Schmerz und verbessern die Funktion.
 Die Trizyklischen Antidepressiva sind gut dokumentiert: (Trytisol®, Saroten®), Verträglichkeit mässig.
 Selektive Serotonin und Noradrenalin Wiederaufnahme- Hemmer: (Cymbalta®, Efexor®,…).

e) ANTI-Epileptika: sind 2. Wahl: Lyrika®, Neurontin®…

( ® = Name des Medikamentes; ohne ® = Name der Wirksubstanz ).

 

 

ZUSAMMENFASSUNG:

Das Fibromyalgie Syndrom (=FMS) und die chronischen Lumbalgien (lumbale Rückenschmerzen) sind Syndrome welche ein grosses Problem der Volksgesundheit darstellen. Die Gesamtkosten dieser beiden Erkrankungen sind enorm (Gesamtkosten= direkte Kosten (Behandlungen) + indirekte Kosten (Arbeitsausfälle, Berentungen).
Die Studie Wieser von 2005 zeigt, dass die Gesamtkosten der chronischen Lumbalgien 2% de Brutto Inland Produktes der Schweiz betragen. In diesen beiden Syndromen sind psycho-soziale Faktoren bedeutend (Bio- Psycho- Soziales Modell).

Das FMS betrifft 2% der Bevölkerung (ca. 150'000 Person sind in der Schweiz betroffen).

Das FMS führt zu einer Behinderung, und häufig zu einer gewissen Hilflosigkeit der betroffenen Personen. In der Medizinischen Literatur findet man dass 20- 50% der Patienten mit chronischem Schmerzsyndrom an einer schweren Depression leiden. Im FMS leiden 80% an Depression, und 50% an generalisierter Ängstlichkeit.
Ein beträchtlicher Anteil der Patienten mit FMS kann die vorhergehende berufliche Tätigkeit nicht mehr ausführen.

Für das FMS gibt es bewiesene Therapien (siehe Empfehlungen der Arbeitsgruppe, der Europäischen Rheumatologen =EULAR, publiziert 2007). Die Therapien müssen multidisziplinär erfolgen. Sie beinhalten Information und Erziehung des Patienten, regelmässige körperliche Betätigung, sowie kognitive Verhaltenstherapien (in der Gruppe, geführt von speziell ausgebildeten Psychotherapeuten)
Als medikamentöse Therapien gelten neben den klassischen Schmerzmitteln (Parazetamol, Tramadol) die Antidepressiva (=AD) als 1. Wahl (Trizyklische AD, selektive Serotonin und Noradrenalin Wiederaufnahmehemmer). Als 2. Wahl stehen die Antiepileptika zur Verfügung.

 

 

Ein grosser Dank geht an meine Ehefrau Heidi Volken, Physiotherapeutin, für die Übersetzung vom Französischen ins Deutsche.

Literatur : beim Verfasser

Interessenkonflikte: In der Originalpublikation werden keine Interessenkonflikte deklariert.

Kontaktadresse: Dr.med. J-J. Volken, spéc. FMH en rhumatologie, Place Beaulieu 10, 3960 Sierre
 

Wie lebt man mit Fibromyalgie?

WIE LEBT MAN MIT FIBROMYALGIE ?

Die Lebensweise muss der Krankheit angepasst werden, indem man Arbeits- und Ruhezeiten abwechselt.

Wärme, Bäder, Stress-Abbau, Entspannung können Erleichterung bringen. Wichtig ist auch, die Muskeln funktionstüchtig zu erhalten und sie wieder langsam an Anstrengungen zu gewöhnen.

Psychologische Unterstützung und/oder sanfte Therapie-Methoden wie Akupunktur, Eutonie, Yoga usw. helfen, die Schmerzen und die Müdigkeit zu vermindern; Stretching wie auch Aerobic können in einigen Fällen helfen.

Die Gesellschaft und die Familienangehörigen können durch ihr Verständnis für die Krankheit den Betroffenen helfen; es ist deshalb wichtig, sie zu informieren.

Unter Mithilfe der Ärzte und Therapeuten soll sich der Patient aktiv an seiner Behandlung beteiligen.

Eine Person, die sich verstanden fühlt und positiv denkt, wird schneller zu einer besseren Lebensqualität zurückfinden.
 

Aktuelle Therapien

DIE AKTUELLEN THERAPIEN

Die Behandlung der Fibromyalgie ist auf die Schmerzlinderung und die Verbesserung der Schlaf-Qualität ausgerichtet. Es werden somit eher die Symptome als die Krankheit behandelt.

Schmerzstillende und entzündungshemmende Mittel sind wenig wirksam.

Meistens werden dreiphasige Anti-Depressiva verschrieben, jedoch in viel schwächerer Dosierung als bei einer Depression. In gewissen Fällen bewirken diese Medikamente eine verminderte Schmerz-Empfindung und verbessern somit die Schlaf-Qualität. In anderen Fällen scheinen sie dagegen wirkungslos zu bleiben.

An wirksamen Medikamenten wird zurzeit auf verschiedenen Stufen intensiv geforscht. So hat zum Beispiel eine Pilotstudie bereits erste positive Resultate mit einem 5-HT3-Antagonisten (Tropisetron) erbracht. Weitere Studien sind zurzeit im Gange.
 

Die Ursachen

WELCHE URSACHEN HAT DIE FIBROMYALGIE ?

Die Fibromyalgie wird oft durch ein traumatisierendes Erlebnis (körperlicher oder seelischer Schock), durch einen Sturz, einen Unfall, eine Infektion, eine Operation oder eine Geburt verursacht, sie kann aber auch ohne ersichtlichen Grund auftreten.

Die wahre Ursache der Fibromyalgie konnte noch nicht gefunden werden. Aus Forschungsergebnissen der letzten Jahre geht hervor, dass den Betroffenen meistens der erholsame Tiefschlaf fehlt. Wenn man den Grund dieser Störung finden würde, könnte man die Entwicklung wirksamer Behandlungsmethoden fördern.

Heute arbeitet die Forschung vor allem an den bereits gefundenen "tatsächlichen" Ergebnissen :

Unregelmäßige Blutzirkulation in gewissen Gehirn-Abschnitten
Störung der Kortisol-Produktion
Eine bestimmte Form des niedrigen Blutdrucks
Störungen des Stoffwechsels oder eine sogenannte "Energiekrise" in der Muskulatur
Schmerzstimulierende Stoffe dringen aus Muskelfasern aus und reizen die Schmerzfasern.
 

Klinischer Befund

KLINISCHER BEFUND

Die Fibromyalgie lässt sich nicht durch Labor-Analysen feststellen. Im Gegenteil, die Resultate der Untersuchungen sind normal, und auch die Röntgenaufnahmen zeigen keine Veränderungen, was die Diagnose einer Fibromyalgie unterstützt.

Eine Reihe von Symptomen

EINE REIHE VON SYMPTOMEN

Die Fibromyalgie ist eine Krankheit, die durch eine Einheit von Symptomen charakterisiert ist.

Ausser dem Schmerz und der Müdigkeit treten oft folgende Symptome auf:

  • Nicht erholsamer Schlaf; Müdigkeit und Muskelsteife beim Aufstehen
  • "Gewöhnliche" Kopfschmerzen oder starke Migräne
  • Verdauungsstörungen, Durchfall und/oder Verstopfung, Blähungen und/oder Übelkei
  • Störungen der Blasenfunktion und im Genitalbereich
  • Depressionen oder Angstzustände (dies eher als Folge und nicht als Ursache der Fibromyalgie)

Zusätzlich werden von den Patienten auch folgende Beschwerden beschrieben:

  • Muskelkrämpfe
  • Gesichtsschmerzen
  • Gefühllosigkeit
  • Juckreiz der Haut
  • Kribbeln
  • Gefühl von Schwellungen
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Zirkulationsstörungen
  • Konzentrations-Schwierigkeiten
  • Gedächtnislücken

Viele Betroffene reagieren außerdem sehr stark auf Wetterumschwung, Rauch, Lärm, grelles Licht, Kälte, Luftzug usw.

Diese Symptome können auch auf andere Krankheiten zutreffen. Es ist deshalb ratsam, einen Arzt zu konsultieren. Durch Stress, Gemütsbewegungen, Mangel oder Überbelastung an körperlicher Tätigkeit oder zu anstrengende Arbeit können diese Symptome zusätzlich verstärkt werden.

Unterkategorien

  • Der Verband
  • Der Vorstand
  • Ziele des Verbandes
  • Die Selbsthilfegruppen
  • Die Zeitschrift
  • Unsere Adresse
  • Statuten

    Statuten

    Schweizerische Fibromyalgie-Vereinigung (ASFM)

    Statuten

    Yverdon-les-Bains, den 28. März 2015

    I        Allgemeine Bestimmungen

    Art. 1
    Name, Sitz 1 Die Schweizerische Fibromyalgie-Vereinigung (ASFM) ist ein Verein im Sinne der Artikel 60 ff des Schweizerischen Zivilgesetzbuches.
    2 Der Verein ist politisch und religiös neutral.
    3 Die Schweizerische Fibromyalgie Vereinigung ist ein gemeinnütziger Verein.
    4 Der Sitz ist in 1400 Yverdon-les-Bains.

    Art. 2
    Ziel, Aufgaben 1

    Die Schweizerische Fibromyalgie-Vereinigung unterstützt die an Fibromyalgie erkrankten Personen und setzt sich ein für die Sensibilisierung der öffentlichen Meinung und der medizinischen Welt. Sie hat zum Ziel:

    a     die gegenseitige Hilfe und die Unterstützung zugunsten der an der Fibromyalgie erkrankten Menschen und deren Familien

    b     die Veröffentlichung von Informationen zum besseren Verständnis dieses Syndroms sowie der daraus entstehenden Folgen für die betroffenen Menschen

    c     die Anregung zu medizinischer und pharmazeutischer Forschung mit dem Ziel einer besseren therapeutischen Behandlung der Kranken.

    2

    Die Schweizer Fibromyalgie Vereinigung verwendet folgende Mittel zur Erfüllung ihrer Mission :

    a     Information, Ausbildung, Vertiefen von Kenntnissen und Weiterbildung, Unterstützung des spezialisierten Personals, Unterstützung von Hilfsorganisationen

    b     Information über Möglichkeiten von Therapien, sei es über die Schulmedizin oder unkonventionelle Behandlungs-methoden

    c     Koordinierung und Förderung der Zusammenarbeit mit den lokalen, regionalen und kantonalen Institutionen, die ähnliche Ziele verfolgen

    d     Information der Behörden und der öffentlichen Meinung über alle spezifischen Probleme der von Fibromyalgie betroffenen Personen

    e     Publikation der Zeitschrift „l’Envol“, Organisation von Konferenzen, Seminarien, Informationskampagnen, usw.

    3 Die Schweizerische Fibromyalgie-Vereinigung hilft den von der Krankheit betroffenen Personen sowie den Angehörigen, prioritär auf nationaler Ebene und im Rahmen der ihr zur Verfügung stehenden Mittel.

    II       Mitglieder

    Art. 3

    Mitglieder

    1

    Die ASFM zählt zwei Kategorien von Mitgliedern :

    a die Mitglieder

    b die ehrenamtlichen Mitglieder

    Ehrenamtliche Mitglieder

    Der Status als ehrenamtliches Mitglied kann von der Generalversammlung an Personen verliehen werden, die sich um den Verein verdient gemacht haben.

    Sie sind vom jährlichen Mitgliederbeitrag befreit.

    Beitritt 2

    Die ASFM steht allen Personen offen, die daran interessiert sind, die Vereinigung zu unterstützen und/oder von ihren Aktivitäten zu profitieren.

    Alle Anfragen für einen Beitritt müssen mittels eines eigens dafür erstellten Formulars an das Sekretariat der ASFM gerichtet werden. Diese werden vom Vorstand ratifiziert.

    Austritt 3

    Der Austritt wird dem Vorstand unterbreitet, welcher Kenntnis davon nimmt. Der Austritt erfolgt per 31. Dezember des laufenden Jahres. Die ausstehenden Beiträge müssen beglichen werden.

    4 Die Mitgliedschaft erlischt automatisch, wenn ein Mitglied seine Beiträge während 2 Jahren nicht bezahlt hat. Die ausstehenden Beiträge müssen dennoch beglichen werden.
    Ausschluss 5 Mitglieder, welche ihren Verpflichtungen der SFMV gegenüber nicht nachkommen oder welche gegen deren Interesse handeln, können ausgeschlossen werden. Die damit verbundene Entscheidungsbefugnis liegt bei der GV (Art. 65 Abs. 1 CC), gestützt auf einen entsprechenden Vorschlag des Vorstands.

    Art. 4
    Beiträge

    Die Mitglieder zahlen an die ASFM einen jährlichen Beitrag, dessen Höhe von der Generalversammlung festgelegt wird.

    III      Organisation

    Art. 5
    Organe

    Die Organe der ASFM sind :

    a     die Generalversammlung (GV)

    b     der Vorstand

    c     das Kontrollorgan.

    Art. 6
    Generalversammlung (GV) 1

    Die GV ist das oberste Organ der ASFM. Sie besteht aus den Vereinsmitgliedern. Die ordentliche Generalversammlung findet einmal pro Jahr statt. Die Einladung zur GV muss zusammen mit der Traktandenliste spätestens drei Wochen vor der Versammlung in schriftlicher Form erfolgen. Andere Kommunikationen können auch per E-Mail erfolgen.

    Veröffentlichungen erscheinen im Schweizerischen Handelsamtsblatt sowie in der Zeitschrift der Vereinigung „L’envol“.

    Ausserordentliche GV 2

    Eine ausserordentliche GV kann auf Anfrage des Vorstandes oder eines Fünftels der Mitglieder einberufen werden (Art. 64 Abs. 3 CC).

    Die Einladung zu einer ausserordentlichen GV muss mindestens einen Monat zum Voraus zusammen mit der Traktandenliste und den Vorschlägen erfolgen

    Beschlussfähigkeit, Abstimmung und Wahlen 3

    An jeder einberufenen GV können Entscheide gemäss Statutenordnung gefällt werden

    Entscheide an der GV erfolgen mittels einfacher Mehrheit der gültigen Stimmen, insofern die Statuten keine andere Vorgehensweise vorsehen. Eine geheime Wahl für Abstimmungen oder Wahlen kann auf Anfrage des Vorstands oder von mindestens einem Fünftel der anwesenden Mitglieder verlangt werden

    Sollte sich bei einer Abstimmung über einen Vorschlag Stimmengleichheit ergeben, so gilt der Vorschlag als abgelehnt. Eine weitere Abstimmung ist jedoch möglich. Bei Wahlen gilt das Prinzip der absoluten Mehrheit im ersten Wahlgang und die relative Mehrheit im zweiten Wahlgang.

    Die Mitglieder des Vorstands haben kein Wahlrecht für alle Belange, welche sie selbst betreffen.

    Zuständigkeiten 4

    Die GV hat folgende Zuständigkeiten:

    a     Wahl und Abwahl der Mitglieder des Vorstands in
    ihren Funktionen und des Kontrollorgans

    b     Genehmigung des Jahresberichts und der Abrechnungen, Erteilung der Decharge an den Vorstand

    c     Kenntnisnahme des Berichtes des Kontrollorgans

    d     Genehmigung des Budgets

    e     Genehmigung des Leitfadens und/oder der
    Vereinspolitik der ASFM

    f      Änderung der Statuten

    g     Festlegung der Beiträge

    h     Ernennung der ehrenamtlichen Mitglieder auf Vorschlag des Vorstands

    i      Abstimmung über Vorschläge jeglicher Natur

    j      Bearbeitung von Einsprüchen

    k     Fusion oder Auflösung der ASFM

    Art. 7
    Vorstand 1 Der Vorstand ist das leitende Organ der ASFM, welcher es gegenüber aussen vertritt. Er nimmt die Verantwortung gegenüber der GV wahr.
    Zusammensetzung 2 Der Vorstand setzt sich aus mindestens 5 Mitgliedern zusammen unter Berücksichtigung ihrer Verfügbarkeit. Alle   Mitglieder sind ehrenamtlich.
    Verteilung der Aufgaben, Entscheidungen, Sekretariat 3

    Der Vorstand ist für die Verteilung der Aufgaben an die Vorstandsmitglieder selbst verantwortlich und bestimmt den Präsidenten

    Das Zentralbüro erledigt die administrativen Aufgaben. Die entsprechenden Aufgaben werden in einem Pflichtenheft festgehalten

    Aufgaben 4

    Der Vorstand hat folgende Aufgaben :

    a     Ernennung des (der) Leiters/erin des Sekretariats und der weiteren Mitarbeiter des Zentralbüros

    b     Anwendung der Entscheidungen der GV

    c     Umsetzung der Zielsetzungen der ASFM

    d     Erstellen der Reglemente und anderen Pflichtenheften

    e     Reglementierung der Unterschriftsberechtigung

    f      Konstitution von Kommissionen, Projektgruppen und Arbeitsgruppen und Ernennung deren Mitglieder

    g     Genehmigung von Verträgen

    h     Vorbereitung und Organisation der GV

    i      Informationen an die und Kontakte mit den Mitgliedern

    j      Organisation von Anlässen

    k     Bearbeiten aller Angelegenheiten, die nicht eindeutig anderen Organen zugeteilt sind (allgemeine Klausel)

    l      Beitritt in andere und Austritt aus anderen Organisationen

    Art. 8
    Kontrollorgan

    1

    2

    Das Kontrollorgan wird von der Generalversammlung bestimmt, sofern die Vereinigung nicht den Bestimmungen einer Revisionsstelle gemäss Art. 69 b CC unterliegt.

    Das Kontrollorgan prüft, dass die von dem Buchhalter vorgelegte Buchhaltung mit den entsprechenden Nachweisen übereinstimmt und erstellt jährlich einen schriftlichen Bericht zuhanden der GV.

    Art. 9
    Zentralsekretariat

    1

    2

    Das Zentralsekretariat ist die Verwaltungszentrale der ASFM.

    Die Aufgaben des Personals werden in einem Pflichtenheft festgehalten

    IV      Ressourcen

    Art. 10

    Finanzierung 1

    Die Finanzierung der ASFM wird sichergestellt durch:

    a     Mitgliederbeiträge

    b     Gewinn aus Veranstaltungen

    c     Gewinne aus Leistungsverträgen, Subventionen

    d     Beiträge von Spendern, Sponsoring, Legaten

    e          diverse Eingänge.

    Art. 11
    Verantwortlichkeiten Finanzielle Verpflichtungen der ASFM werden ausschliesslich durch das Vermögen des SFMV garantiert. Die Verantwortung der Mitglieder ist auf die Zahlung ihrer Beiträge beschränkt.

    V       Verschiedenens

    Art. 12
    Änderung der Statuten 1 Vorschläge zur Änderung von Statuten können vom Vorstand oder von mindestens einem Zehntel der Mitglieder der ASFM der GV unterbreitet werden und müssen auf der Traktandenliste stehen.
    2 Vorschläge zur Änderung der Statuten hinsichtlich Vereinsnamen, Sitz und Ziel/en müssen zuerst dem Vorstand unterbreitet und dann von der GV bestätigt werden (Mehrheit der anwesenden oder vertretenen Personen).

    Art. 13
    Auflösung und Liquidation 1 Die Entscheidung, die ASFM aufzulösen, erfordert eine Mehrheit von zwei Dritteln der anlässlich der GV abgegebenen gültigen Stimmen.
    2 Im Falle der Auflösung wird das verbleibende Vermögen an einen oder mehrere gemeinnützige und steuerfreie Schweizer-Vereine überwiesen, welche ähnliche Ziele wie die ASFM verfolgen.

    Art. 14
    Rechnungsjahr Als Rechnungsjahr gilt das Kalenderjahr.
    Art. 15
    Abschliessende Bestimmungen 1 Die französische Version der vorliegenden Statuten ist rechtsgültig.
    2 Gerichtsstand ist am Sitz der ASFM.

                                                                             Schweizerische Fibromyalgie-Vereinigung

                                                                              Präsident                     Sekretärin Administration

                                                                                                             

                                                                         Henri P. Monod                          Annick Unger

    Yverdon-les-Bains, den 28. März 2015

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